Hausgeburt Teil 1// Wie ich es mir vorstelle?!

Hallo Leute,

ich möchte meine kleine Tochter im April zu Hause bekommen, wir planen eine Hausgeburt. Natürlich macht man sich vorher Gedanken und hat seine Vorstellungen und Wünsche an „die Hausgeburt“. Diesen Beitrag schreibe ich nun schon im 6. Monat, am 20.12.2016 – veröffentlichen möchte ich ihn aber erst im April, und danach folgt ein Beitrag wie es dann tatsächlich war 🙂

Bevor es los geht und ich euch erzähle WIE ich mir die Hausgeburt vorstelle möchte ich euch noch schreiben WARUM ich mich dafür entschieden habe:

WARUM

Meinen Sohn bekam ich bereits vor über 10 Jahren ganz „normal“ in einem Krankenhaus. Ich hatte mich zwar schon damals für eine vorzeitige Entlassung entschieden und mir im vorhinein eine Hebamme für die Hausbesuche gesucht, jedoch hatte ich die Geburt im Krankenhaus – danach blieb ich noch eine Nacht.

Meine Geburt wurde damals mit natürlichen Hilfsmitteln via Mandelmus-Cocktail eingeleitet und dauerte als es los ging 12 Stunden (vom ersten Ziehen bis zum Ende – und Ende meiner Kräfte) Ich muss leider sagen dass ich mich in meinem Geburtszimmer nicht wohl fühlte, ich meine zugeteilte Hebamme nicht leiden konnte und ich daher die ganze Geburt ein unwohles unverstandenes Gefühl hatte. Mein Freund und ich hatten damals einen vom Krankenhaus angebotenen Geburtsvorbereitungskurs wo uns von all den tollen Dingen und Hilfsmitteln wie Geburtshocker, Gymnastikball, Seile, Badewanne etc erzählt wurde.. in meinem Zimmer gab es leider gar nichts..

All diese Erinnerungen haben mich davon überzeugt, das ich es nun anders mache 🙂

 

WIE SOLL ES DIESMAL SEIN

Für die geplante Hausgeburt habe ich mir bereits jetzt eine Hebamme gesucht mit der ich auch schon in der Geburtsvorbereitung arbeite. Auch mein Partner fühlt sich mit dieser Hebamme sehr wohl und gut aufgehoben . Bei den ersten Gesprächen wurden unsere Fragen zur Hausgeburt und zu Risiken besprochen, dabei habe ich viele gemeinsame Ansichten erkannt und es herrscht ein gutes Vertrauensverhältnis.

Für meinem Partner ist es ja nun das erste Kind woher auch für ihn mein Wunsch am Anfang unvorstellbar war, nach dem Kennenlernen der Hebamme und den vielen Berichten die er diesbezüglich jetzt schon aufgeschnappt hat, hat auch er ein gutes Gefühl dabei – wenn dieses gute Gefühl nicht gekommen wäre, hätte ich es natürlich nicht durchgezogen. Ich finde in diesem Punkt muss man beide Vertrauen haben!

Welche Utensilien wir für die Hausgeburt besorgen müssen sowie Entscheidungen die wir bezüglich Plazenta (soll sie diese mitnehmen und weg werfen oder wollen wir diese eingraben oder weiterverarbeiten – zb. zu Globolie) und/oder der Zugabe von Vitamin K wurden angesprochen. – diese Dinge werden einem im Krankenhaus nicht frei zur Wahl gestellt.

  • Ich hoffe bzw gehe davon aus das ich mich zu Hause besser entspannen kann als im Krankenhaus
  • Ich denke ich kann mich in unserer Wohnung besser entspannen und mich freier fühlen und es wird ein vertrauteres Gefühl herschen
  • Ich denke die Geburt wird intimer wenn nur wir 3 anwesend sind (Hebamme, ich und mein Partner)
  • Durch die bessere Entspannung und die angenehmere Atmosphäre hoffe ich natürlich das die Geburt schneller geht und die kleine Maus das Licht der Welt in wenigen Stunden erblickt

 

  • Ich kann in unserer Wohnung essen wann und was ich will (auch nach der Geburt), werde nicht in einem 6-Damen Zimmer vom Besuch der mich nichts angeht gestört- meinen Besuch zu Hause kann ich selbst besser einteilen
  • Ich kann mich waschen und pflegen in gewohnter Umgebung und mit allen gewohnten Mitteln

Die letzten 2 Punkte kann ich natürlich schon garantieren da dies ja bereits bei der ersten Geburt der Fall waren.

Die Entscheidung der Hausgeburt haben wir nur einen kleinen und ausgewählten Kreis erzählt, und dies kann ich nur jedem nahelegen der sich auch mit dem Gedanken einer Hausgeburt auseinander setzt. – Für viele Leute ist dies nach wie vor noch ein No-Go und ein zu hohes Risiko und diese stellen einen gleich als Verantwortungslos hin und können einen verunsichern!

So habe ich mir meine 2 Geburt also vorgestellt, ruhig, entspannt und schnell.. nun warten wir mal ab ob dies auch der Fall ist.

 

Ich melde mich danach wieder mit Teil 2

 

Alles Gute bis dahin!

 

Liebe Grüße Lexa

 

 

 

 

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