Hausgeburt Teil 2 // wie es los ging 

Hi 🙂 

Nach einer halben Ewigkeit bin ich endlich mal wieder zurück.. Die ersten Babywochen liefen leider nicht so easy wie ich das erhofft bzw erwartet hätte 🙈 
Wie bei meinem ersten HAUSGEBURTS POST TEIL 1 schon erzählt, habe ich mir vorgenommen meine Erfahrung mit der Hausgeburt mit euch und für euch zu reflektieren… war es so toll wie ich erwartet habe oder hat es am Ende gar nicht geklappt ?! Ich selbst habe diese Berichte die letzten Wochen verschlungen <3
Dieser Post ist auch schon geschrieben und geht nächste Woche online … und zwar am Freitag!! 🙂

Da ich, die letzen 2 Wochen vor der Geburt ständig auf der Suche nach Geburtsberichten war, möchte ich meinen Geburtsbericht aufteilen .. heute möchte ich euch erzählen wie es los ging, wie ich es merkte, was mir durch den Kopf ging. Nächste Woche bekommt ihr dann den reinen & meinen Beitrag zu unserer Hausgeburt – jaaaa es klappte ☺️

 🌸 Los geht’s mit dem 19. April 2017  🌸

 

Ich habe mir bereits im Februar bei meinem letzten Frisörtermin bei meiner lieben Freundin/besten Frisörin die ich je hatte, einen Termin, relativ knapp vor dem errechnetem Geburtstermin ausgemacht.

Am 19. – 6 Tage vor ET – ging ich also fröhlich und munter zum Frisörsalon meines Vertrauens <3. Zur Stärkung wollte ich mir beim Bäcker noch ein Frühstück besorgen.. ich sitze ja immer ne ganze Weile beim Frisör und da kann man die Zeit zum Frühstücken nutzen 🙂 

Beim Parkplatz suchen habe ich noch das Auto meines Papas vor einem Café in unserem Ort gesehen, der am 19.  auch noch Geburtstag hatte. Ich habe ihm daher etwas süßes beim Bäcker gekauft und auf das Auto gelegt. Natürlich ging ich auch in das Café, wo mein Papa einen Kaffee genoss, hinein und gratulierte ihm mit eine Umarmung. (und verriet ihm das bei seinem Auto etwas Gutes auf ihn wartete)

 

 

Danach gings endlich ab zum Frisör und wir plauderten und machten mich hübsch für die Geburtstagsfeier am Abend und für die nächste Zeit, wo ich anderweitig beschäftigt sein werde 🙂

Als ich fertig war wurde ich mit den Worten:So jetzt kann’s kommen verabschiedet und ging zurück zu meinem Wagen. Da ich in der Früh keinen guten Parkplatz vor der Tür bekommen habe musste ich dafür über den ganzen Marktplatz laufen.

Beim schließen der Autotür machte es plötzlich „PLOPP“ bzw. „KNACK“ – am besten kann ich es so erklären: als ob man eine Wieselburger Bierflasche aufmacht! Zusätzlich zu den Knacken wurde ich in der Hose auch etwas nass – war das jetzt etwa ein Blasensprung oder hat die Kleine vielleicht auf die Blase gedrückt?

Mit den Gefühl auf rohen Eiern zu sitzen fuhr ich nach Hause und stellte meinen Wagen in das Carport. Bis ich dann, sehr schnellen Schrittens, in der Wohnung ankam war ich dann jedoch komplett nass und ich war mir schon ziemlich sicher das ich einen Blasensprung hatte! Geht es also los?
Ich brauchte aber noch eine Bestätigung, also fing ich an das Internet nach Hinweisen und Infos bezüglich eines Blasensprunges zu durchsuchen. Auch meine Hebamme habe ich angerufen – erreichte sie aber leider nicht. Naja wen ruft man dann als zweites an? Na klar den Papa des Babys.. war aber auch nicht erreichbar.. ich also weiter im Internet unterwegs…

Währenddessen war ich ständig am Slipeinlagen und Unterwäsche sowie Leggings wechseln da ich immer wieder sehr nass wurde… Langsam ging mir meine bequeme und praktische Kleidung aus ^^

Inzwischen kam auch mein Großer von der Schule heim und ich steckte ihn mit meiner Nervosität an 😀 Da fragten wir uns schon beide, GEHT ES LOS?

Eine Stunde nach meinem Anruf und ca 1,5 h nach meinem Blasensprung rief mich endlich meine Hebamme zurück – gleichzeitig auch mein Freund 🙂 Die Hebamme fragte mich nach Farbe, Geruch und Aussehen meines Fruchtwassers und wir kamen zu dem Entschluss das alles in Ordnung ist, jedoch die Wehen nun kommen müssen.

Sie kann mir, da mein Streptokokken Test Negativ ausfiel, 24 h Zeit geben um Wehen „zu produzieren“ danach müsste ich zur Einleitung der Geburt in ein Krankenhaus und aus wäre der Traum der Hausgeburt. Mein Freund, den ich danach zurückrief beendete natürlich sofort seine Arbeit und machte sich auf den Weg zu mir. Die Hebamme meinte ich soll ihn gleich zur Apotheke schicken damit er mir eine Wehentee besorgen kann welcher den Wehenstart fördern soll. Mir riet sie noch mich, falls ich müde bin, zu schonen damit ich Kraft für die Geburt habe (wie recht sie hatte). Und natürlich bleiben wir in Kontakt wie es mit den Wehen weitergeht und wann sie kommen wird/soll.

Jedoch war mir überhaupt nicht nach rasten und abschalten und schonen – ich war komplett überdreht und hibbelig, konnte nicht essen oder liegen, den nun hieß es ja wirklich ES GEHT LOS.. lerne ich unsere kleine Maus also heute noch kennen?

Am Geburtstag ihres Opas? Kann oder soll ich noch zur Feier fahren? Wie werde ich mich machen.. halte ich die Schmerzen aus? Haben wir für die Hausgeburt alles besorgt? Wann wird meine Hebamme kommen? All diese Fragen gingen mir durch den Kopf und ich war heilfroh als mein Freund zurück von Arbeit und Apotheke war, dann konnte ich anfangen abzuschalten!

 

HAT MEINE LIEBE FREUNIN/FRISÖRIN ALSO MEINE GEBURT EINGELEITET? 😀

 

 

Wie es also weiterging mit unserer Geburt erzähle ich euch nächste Woche!

Alles Liebe

eure Lexa 

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